Interpellation: Haltung von Haustieren

Im Baselland werden zehntausende Tiere in Haushalten (Einfamilienhäuser und Wohnungen) gehalten und leider nicht immer korrekt. Tiere sind keine Ware, sondern Lebewesen, die durch unsere Tierschutzverordnung entsprechend geschützt sind.

Speziell durch den viel zu oft unüberlegten und unkontrollierten Kauf von Tieren in Tierhandlungen, privat und online, werden den Tieren immer wieder Leid und Qualen zugefügt. Das geht dann oft so weiter bei der Haltung der Tiere zu Hause. Jahrelang werden die Tiere nicht richtig gehalten, gepflegt und versorgt.

Missstände werden hauptsächlich nur durch Meldungen von Anwohnern, Bekannten oder andere Menschen entdeckt und vielleicht gemeldet. Die Gefahr besteht, dass ein grösserer Teil der vorhandenen Missstände unentdeckt bleibt.

1.    Wie beurteilt der Regierungsrat die Situation der Haustiere und Ihre Haltung im Kanton?

2.    Wie viele Missstände-Meldungen bezüglich Haustiere und ihrer Haltung hat der Kanton in den letzten drei Jahren erhalten, wie vielen davon ist er nachgegangen?

3.    Welche Haustiere sind wie häufig betroffen?

4.    Welche Mittel hat der Kanton um allfällige Missstände zu prüfen? Reichen diese aus?

5.    Wenn nicht, welche Massnahmen plant die Regierung um diesen Missständen entgegenzuwirken?

6.    Wäre eine Möglichkeit, dass der Kanton hier zusätzlich die Bevölkerung sensibilisiert?

7.    Würde eine Meldepflicht aller Haushaltstiere die artgerechte Haltung verbessern?

8.    Könnten Kontrollen schon beim Kauf von Tieren hilfreich sein?

Marco Agostini

Präsident Grüne Reinach / Aesch / Pfeffingen
Unternehmer

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Mandate

  • Umweltschutz- und Energiekommission Pfeffingen
  • Präsident Grüne Reinach-Aesch-Pfeffingen