Interpellation: Deponie von Inertstoffen

Es ist bekannt, dass sich die Inertstoff-Deponie Höli in Liestal viel schneller füllt als prognostiziert. Zudem rechnet der Kanton gemäss KRIP mit einer massiven Zunahme des Bedarfs an Ablagevolumen.

Ich bitte die Regierung um die Beantwortung folgender Fragen:

1.Wieviel Material stammt von Baustellen aus dem Kanton Baselland, wieviel Material wird je aus anderen Kantonen angeliefert? Bitte Kantone mit der zugehörigen Kubatur separat auflisten.

2. Gibt es Abkommen mit anderen Kantonen (Abnahmegarantien oder Abnahmeverträge) und wenn ja, wie sehen diese konkret aus?

3. Wohin liefern Baselbieter Bauunternehmen ihr Material, wenn sie nicht die Höli in Liestal bedienen? Wie gross ist das Volumen des exportierten Materials?

4. Welche Regulatoren stehen dem Kanton Baselland zur Verfügung, damit nur die vorgesehenen Materialen und Mengen in der geplanten Zeitvorgabe deponiert werden?

5. In der Abfallplanung Basel-Landschaft und Basel-Stadt 2017 wird die Sicherstellung von Exportmöglichkeiten für Aushubmaterial des Typs A als Daueraufgabe gekennzeichnet (Massnahme 23). Weshalb wird im KRIP (Anpassungen 2018) ein Volumenbedarf für Typ A Material errechnet, das gänzlich ohne Export auskommt und zudem doppelt so hoch ist wie die Erfahrungswerte der Jahre 2014-2016?