Interpellation: Kitas im Kanton Baselland

Kitas sind in einer wirtschaftlich boomenden Region wie der Nordwestschweiz ein wichtiger Standortfaktor. In vielen Gemeinden gibt es heute entsprechende Angebote. In ihrer Antwort auf die Interpellation 2016-160 von Florence Brenzikofer werden die im Zusammenhang mit Schulen stehenden Angebote aufgeführt. Daneben gibt es noch viele Angebote privater oder durch Stiftungen getragene Institutionen, z.B. auch für Kinder im Vorschulalter. Zur Abschätzung zukünftiger Entwicklungen des Angebots bezüglich Menge, Vielfalt und Qualität bitte ich die Regierung um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1.       Wie hat sich die Anzahl der Kita-Plätze in den letzten 10 Jahren im Kanton entwickelt? Wie viele Plätze gibt es? Wie sind diese ausgelastet? Wie verteilt sich das Angebot auf die verschiedenen Alterskategorien?

2.       Wer ist Träger der Baselbieter Kitas (Anteil Private, Staat, Andere)?

3.       Wie vergleicht sich das Angebot mit den Nachbarkantonen BS, AG und SO?

4.       Wie viele MitarbeiterInnen sind in den Kitas beschäftigt? Wie wird der im Gesetz postulierte Ausbildungsstandard der Betreungspersonen in Kitas sichergestellt?

5.       Wie werden die Kitas beaufsichtigt (was, wird wie oft, durch wen geprüft)? Welche Pflichten haben Kitas nach der Erteilung der Bewilligung durch den Kanton? Wie vergleichen sich die Aufsichtsmodelle mit den Nachbarkantonen BS, AG und SO?

6.       Mit welchen Ressourcen stellt der Kanton (bzw. allenfalls andere involvierte Stellen) die Aufsicht über die Kitas sicher?

7.       Wie viele VorOrt-Inspektionen von Kitas wurden 2016 durchgeführt?

8.       Wie viele Reklamationen erhielt der Kanton bezügliche der Qualität von Kitas im Jahr 2016?

9.       Gibt es ein institutionalisiertes Beschwerde-Management bezüglich der Qualität des Angebots von Kitas?

 

Klaus Kirchmayr

Fraktionspräsident
Unternehmer, Ingenieur ETH

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