Wo bleibt die Mobilitätstrategie in der Agglo?

Die Grünen Baselland reichen ihre Stellungnahme zum Richtplan / Anpassung Agglomerationsprogramm ein. Die Vorlage zeugt von einer masslosen und undifferenzierten Agglomerationspolitik, gegen die sich die Grünen wehren.

„Wir sind völlig konsterniert über die masslose und undiffferenzierte Agglomerationspolitik, welche die Anforderungen des Bundes in keiner Weise erfüllt“, sagt Lotti Stokar, Landrätin der Grünen.

Generell stellen die Grünen fest, dass dem Grundsatz der Vermeidung von Mehrverkehr und dem Ziel im eng bewohnten Aggloraum das Umsteigen vom MIV auf den öffentlichen Verkehr oder den Langsamverkehr zu fördern nicht Rechnung getragen wird.

Wir unterstützen die Aufnahme der ÖV-Projekte in den KRIP. Insbesondere sollen diese Projekte rasch realisiert werden, damit die Attraktivität des öV gesteigert wird. Dadurch erübrigen sich Ausbauten von Kantonsstrassen welche im Vergleich wesentlich teurer sind und die Umwelt stärker belasten. Die Strategie, immer mehr Strassen zu bauen ist nicht mehr zeitgemäss und nicht finanzierbar.

Konkret fordern die Grünen Baselland, dass folgende Strassenprojekte aus dem Aggloprogramm gestrichen werden: Tunnel/Umfahrung Allschwil, Oberwil Langmattstrasse, Teilumfahrung Reinach Süd, Kernumfahrung mit Spange Nau in Laufen.
Zudem sollen Fussgänger- und Veloprojekte explizit in die Richtplankarte und Objektblätter eingetragen werden.

Die Begründungen und Details finden Sie in der Stellungnahme der Grünen Baselland.

Lotti Stokar

Landrätin
Rechtsanwältin/Mediatorin

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Mandate

  • Landrätin
  • Vorstand Südumfahrung Nein
  • Vorstand Grüne BL