Die Grünen Baselland sind eine Kantonalpartei der Grünen Schweiz.

Zweck der Grünen Baselland ist die Vertretung grüner Interessen in der Politik des Bundes, des Kantons Basel-Landschaft und seiner Gemeinden.

Das Programm der Grünen Baselland:

Damit Auswirkungen und Ausmass des Klimawandels möglichst gering bleiben, müssen wir jetzt handeln – global, regional, lokal und mit allen Mitteln. Die Lösungen sind bekannt: Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Damit entlasten wir die ganze Umwelt. Unsere durch Chemiemülldeponien gefährdeten Gewässer brauchen Schutz. Hier sind Totalsanierungen vordringlich. Mobilfunkantennen, Ozon, Lärm, Abgase und Feinstaub belasten Mensch und Natur. Da werden wir genau hinsehen. Wir bauen auf regional und umweltgerecht hergestellte Produkte, welche die Transportwege verkürzen und die Wertschöpfung im Kanton behalten..
Der Siedlungsbrei sprengt bald alle Grenzen. Dagegen helfen attraktive Dorf- und Stadtzentren, kurze Wege zwischen Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Vergnügen. Damit wird die Welt auch weniger lärmig, die Umweltbelastung sinkt, während die Lebensqualität steigt. So erachten wir das Grossprojekt „Südumfahrung Basel“ als unnötig, befürworten jedoch eine pragmatische Lösung für die Ortsumfahrung Laufen/Zwingen. Ein attraktiver öffentlicher Verkehr, mit einer S-Bahn im Viertelstundentakt auf den Hauptverkehrsachsen und einer Verlängerung des 14ers, lädt zum Umsteigen ein..
Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen. Das anzuerkennen und – wo nötig – gezielte Hilfe anzubieten, stärkt das friedliche Miteinander. Menschen aus anderen Kulturkreisen sollen im Alltag mitbestimmen und mit ihrer Eigenart unsere Gesellschaft bereichern können. Alten und Jungen gebührt Respekt, ob weiblich oder männlich – alle müssen die gleichen Chancen haben, sich entfalten und das Ihre beitragen zu können. Familien ergänzende Betreuungsangebote, aktive Lehrstellenförderung und Existenz sichernde Arbeit für alle schaffen die Voraussetzungen dazu..
Gesundheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Eine ausgewogene Ernährung mit naturnahen, gentechfreien Nahrungsmitteln schafft die Grundlage für ein gesundes Leben. Eine breite Aufklärung über die gesundheitlichen Folgen von Bewegungsmangel, gepaart mit zucker- und fettlastiger Ernährung, tut not. Wer medizinische Hilfe braucht, soll auf Qualität zählen können, unabhängig von der Dicke des Portemonnaies. Spitäler müssen künftig über Kantonsgrenzen hinweg zusammenarbeiten und dort Kompetenzzentren schaffen, wo sie sinnvoll sind – wie etwa ein Geriatriespital beider Basel..

Investitionen in die Ausbildung – und zwar für alle Lebensalter – tragen mehrfach Zinsen. So bringen nur motivierte, gut ausgebildete Lehrkräfte motivierte, gut ausgebildete Jugendliche hervor. Damit alle SchülerInnen gleichermassen gefördert und individuell gefordert werden können, sind kleinere und Niveau getrennte, dafür durchlässige Klassen unabdingbar. Eine gesamtschweizerische Harmonisierung unserer Schulen ist ebenso wichtig wie Friedensförderung und Umweltbildung als eigenständige Fächer im Schulunterricht. Weiterbildung dauert ein Leben lang – auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel..

Das Prinzip Nachhaltigkeit gilt auch für die Finanzen. Die finanzielle Lage unseres Kantons lässt Investitionen durchaus zu. Besonders gut ist Geld in Bildung und Forschung, zur Förderung erneuerbarer Energien und zur effizienteren Nutzung der Ressourcen angelegt. Einer Politik des Wachstums um jeden Preis setzen wir unseren Gegenentwurf einer Ressourcen schonenden und sozial verträglichen Wirtschaftsweise entgegen – mit Anreizen statt Verboten. Das macht das Baselbiet attraktiv für innovative, ökologisch fortschrittliche Unternehmen mit hoher Wertschöpfung. Dabei gilt unser spezielles Augenmerk den regionalen Wirtschaftskreisläufen und den Regioprodukten..