Budgetantrag von Landrätin Flavia Müller für die Ratssitzung am 30. Oktober 2025

Wildtierstationen wie die Igelhilfe Baselbiet, das Igelnest Oberbaselbiet oder die Fledermausstation von pro Chiroptea leisten wichtige Arbeit für den Natur- und Tierschutz und die Biodiversität. Sie arbeiten allesamtehrenamtlich und finanzieren sich über Spenden. Besonders die Igelstationen der Igelhilfe Baselbiet haben mit ihren über 600 betreuten Igeln jedes Jahr einen erheblichen finanziellen Aufwand – für Futter aber vor allem auch für Tierarzt- und Medikamentenkosten, da die meisten Tiere verletzt oder krank abgegeben werden.

Die Suche nach Geldgebern ist aufwändig und wird jedes Jahr schwerer. Damit die Wildtierstationen im Kantonsich auf ihre wertvolle Arbeit konzentrieren können und die Zeit für die Pflege der Wildtiere nicht mitaufwändigem Fundraising blockieren, sollte der Kanton die Stationen mit einem jährlichen Beitrag unterstützen. So haben die Stationen Kontinuität und Versorgungssicherheit.

Der Kanton soll für alle Stationen mindestens die Tierarzt- und Medikamentenkosten übernehmen und wo möglich einen Zustupf an die Futterkosten leisten. Als Beispiel bei der Igelhilfe Baselbiet wären das jährlich rund 24’000CHF für Tierarzt- und Medikamentenkosten, weitere gut 10-15’000 CHF für Futter.